Manchmal wissen wir zunächst besser, was uns fehlt, als das, was wir uns konkret wünschen.
Du merkst vielleicht, dass dein Alltag zu eintönig geworden ist. Dass dir Gespräche fehlen, in denen es nicht um Organisation geht. Dass du gerne wieder etwas lernen oder ein Ziel verfolgen würdest, das nur dir gehört.
Solche Empfindungen können Hinweise darauf sein, was du brauchst.
Schau dir die folgenden Lebensbereiche an und überlege, wie zufrieden du momentan mit ihnen bist:
Zeit für dich: Hast du regelmäßig Momente, in denen du deinen eigenen Interessen nachgehen kannst?
Beziehungen: Gibt es Menschen, bei denen du dich gesehen fühlst und mit denen du über deine eigenen Gedanken sprechen kannst?
Beruf und Entwicklung: Hast du das Gefühl, dich in eine Richtung zu bewegen, die zu dir passt?
Freude und Kreativität: Gibt es Dinge, die du nur machst, weil sie dir Spaß machen?
Zukunft und persönliche Ziele: Freust du dich auf etwas, das vor dir liegt und das dir selbst wichtig ist?
Alltag und Lebensgestaltung: Entspricht die Art, wie du deine Tage verbringst, zumindest teilweise dem Leben, das du führen möchtest?
Du musst diese Bereiche nicht bewerten oder miteinander vergleichen. Sie dienen dir lediglich als Orientierung.
Wähle einen Bereich aus, bei dem du einen Unterschied zwischen deinem jetzigen Leben und deinen Wünschen bemerkst.
Frage dich anschließend:
Was würde diesen Bereich für mich ein kleines Stück besser machen?
Nicht perfekt. Nicht grundlegend anders. Nur ein kleines Stück besser.
Vielleicht möchtest du einmal im Monat etwas allein unternehmen. Vielleicht möchtest du dich über eine berufliche Veränderung informieren oder wieder regelmäßig schreiben. Vielleicht brauchst du mehr Unterstützung im Alltag, damit überhaupt Raum für eigene Vorhaben entsteht.
Wichtig ist, dass du nicht nur feststellst, was fehlt. Du beginnst auch zu erkennen, was du selbst dazu beitragen möchtest und wo du Unterstützung brauchst.